Das Melanom

Das Melanom entsteht in der Pigmentzellenschichte der Oberhaut, welche normalerweise nicht sichtbar ist, weil die Hautoberfläche das Licht reflektiert.
So kann das Melanom unsichtbar entstehen und sich lange Zeit unbemerkt in die tieferen Hautschichten ausbreiten.
Das nächste Problem der Früherkennung liegt in der mangelnden Erfahrung vieler Untersucher beziehungsweise in der mangelnden technischen Ausrüstung der Diagnosegeräte, besonders dann, wenn es um die Beurteilung der Muttermale geht, denn rund 25% der malignen Melanome können sich aus harmlos aussehenden Muttermalen  entwickeln.

Mittels digitaler Auflichtmikroskopie wie dem in Österreich entwickelten und laufend weiterentwickeltem System MoleMax II wird die Haut mit polarisiertem Licht untersucht, welches in die tieferen Hautschichten dringt, wo die Pigmentmale somit sichtbar werden. Trotz modernster Technologie ist die Voraussetzung für die exakte Diagnostik die vieljährige Erfahrung der die Untersuchung durchführenden dermatologischen Experten/innen.

Bei der Erstuntersuchung werden mit dieser Untersuchungsmethode die verdächtigen Pigmentzellen gespeichert und bei der Kontrolluntersuchung computergesteuert verglichen und vom erfahrenen Experten beurteilt.

Warnsymptome des malignen Melanoms können die Ver-
größerung, die Farbänderung sowie das Jucken von Leber-
flecken oder Veränderungen von Hautpartien sein, die pigmentiert sind. Bei dunkel-
häutigen Menschen hingegen geht die Erkrankung meistens von Stellen aus, die weniger dunkel sind, zum Beispiel von den Schleimhäuten oder den Handflächen.


Bild eines malignen Melanoms

Malignes Melanom bei Wikipedia 
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